Mittwoch, 4. April 2007

Ägypten

Im Nordosten Afrikas liegt die Arabische Republik Ägypten. Die zu Ägypten gehörige Sinai-Halbinsel wird aber zu Asien gezählt. Das Klima des Landes ist geteilt: an der Küste und im Nildelta findet man ein mediterranes Klima. Das heißt, die Sommermonate sind eher trocken und warm bis heiß, die Nächte in der Zeit angenehm warm. Die meisten Niederschläge fallen in den kühleren Monaten des Jahres, also im Herbst und Winter. Die Temperaturen sind dann gemäßigt, aber nur selten richtig kühl. In Mittel- und Oberägypten sowie in der Hauptstadt Kairo findet man ein wüstenhaftes Klima. Das bedeutet, es ist ganzjährig heiß und sehr trocken, die Nächte hingegen können vor allem in den Wintermonaten sehr kalt werden.
Wichtigster Wirtschaftszweig für das Land ist der Tourismus. Die bis jetzt noch gut erhaltenen ägyptischen Altertümer sind ein Touristenmagnet und ziehen Reisende aus aller Welt an. Ein beliebtes Reiseziel neben Gizeh, Kairo und Alexandria ist vor allem Luxor. Von hier aus kann das Tal der Könige erreicht werden, eine bedeutende Nekropole Ägyptens. Außerdem ist es der Ausgangspunkt für Kreuzfahrten auf dem Nil, die bis nach Assuan gehen. Von dort aus kann es mit dem Flugzeug oder dem Bus weitergehen nach Abu Simbel. In Abu Simbel stehen die zwei bekannten Felsentempel von Ramses II. und Nefertari.
Am Roten Meer liegt allerdings die Touristenhochburg Ägyptens, Hurghada. Der an Südspitze der Sinai-Halbinsel gelegene Ort Sharm El Sheik ist vor allem bei Tauchsportfans bekannt. In den letzten Jahren besuchen aber immer mehr Unterwassersportler den nördlich gelegenen Ort Dahab. So werden nach und nach immer mehr Orte für den Tauchsport erschlossen.
Im Südosten Ägyptens liegt der Gebel-Elba-Nationalpark, eine noch relativ neue Attraktion für Touristen, obwohl er schon 1986 als Nationalpark ausgewiesen wurde. Man kann hier den einzigen natürlichen Wald des gesamten Landes besichtigen. Zusätzlich sind Mangrovengebiete, Korallenriffe und Küstensanddünen Bestandteil des Nationalparks. In dieser Region leben noch Beduinenstämme, die in ihrer Kultur in den Nationalpark eingebunden werden sollen.