Dienstag, 15. Januar 2008

Die schönsten Campingplätze der Welt

Camping ist ein Synonym für Freiheit, einmal dem Alltag entfliehen und unter den Sternen zu schlafen, hinein in ein kleines Abenteuer zu tauchen. Campen kann man überall auf der Welt, und vom kleinen Budget für den Campingplatz am Strand, bis zum professionellen Camping-Outfit für extreme Klimata ist alles möglich.

Zu den schönsten Campingplätzen der Welt zählen wohl Glenbrittle auf Skye in Schottland, der Campingplatz bei Polis auf Zypern, und das Shidu-Tal bei Peking in China. Alle drei haben etwas gemeinsam: die Nähe zum Wasser und das Gebirge im Hintergrund, nach chinesischem Feng Shui die perfekte Landschaft, um einmal die Seele baumeln zu lassen.

Glenbrittle liegt an einem Strand am Loch Harport, vor der atemberaubenden Kulisse des Cuilin-Gebirges. Wer Lust hat, kann auf dem Wanderpfad hinter dem Campingplatz in die Berge wandern, aber Vorsicht: nur erfahrenen Kletterern wird empfohlen, hier längere Wanderungen zu unternehmen. Die Route ist beschwerlich, und das Wetter in Schottland kann schnell umschlagen. Aber auch vom Campingplatz selbt hat man einmalige Vistas.

Der Campingplatz in Polis auf Zypern liegt in einem Eukalyptus-Wald, direkt an einem romantischen Naturstrand. Schon die Anfahrt über die zypriotischen Berge ist ein Abenteuer, und wenn man in Polis ankommt, hat man wahrhaftig ein kleines Paradies erreicht. Umgeben vom Gebirge, vom Meer und von den Eukalyptusbäumen fühlt man sich der Natur sehr nah.

Shidu heißt wörtlich übersetzt “10 Flussbiegungen”, und ist ein Tal inmitten von steil aufragenden Karstbergen südwestlich von Peking. Einheimische vergleichen die Gegend mit dem südchinesischen Guilin, das jährlich hunderttausende von Touristen anzieht. In Shidu gibt es ein oder zwei offizielle Campingplätze, aber es besteht auch die Möglichkeit, sein Zelt einfach wild auf den Wiesen am Fluß aufzuschlagen. Die Kulisse der imposanten, vertikal aufragenden Felshänge und des sich langsam durchs Tal schlängelnden Flusses ist einmalig. Wahrscheinlich wird es passieren, dass die ein oder andere Ziege vorbeikommt und neugierig meckert, aber das ist eben Natur pur.

Wenn man mit dem Zelt unterwegs ist, morgens unter freiem Himmel frühstückt und abends am Lagerfeuer sitzt, wenn man auf sich allein gestellt ist, auf sein Equipment angewiesen, und abseits von Städten und Inrastruktur einmal die pure Natur genieß, dann findet man ein bisschen zu sich selbst und zu seinen Mitreisenden, dann heisst das, mal richtig Pause zu machen.