Die sächsische Landeshauptstadt hat gewiss eine große Menge an Sehenswürdigkeiten zu bieten, doch ist auch ihr Potential irgendwann erschöpft. Für Gäste der Stadt, wie etwa die der Pension Dresden, biete aber auch das Dresdner Umland vielzählige Möglichkeiten auf Entdeckungstour zu gehen. So bietet sich zum Beispiel die in südlicher Richtung gelegene Festung Königstein ideal als Ausflugsziel an.
Bei einem Besuch der Anlage läst sich eine historische Entdeckungsreise trefflich mit einem kulinarischen Ausflug verbinden.
Die Festung, die als größte offene Bergfestung Europas gilt, bietet sich auf 240 Metern Höhe ein Aussichtsplateau, welches einem bei Sonnenschein und klarem Himmel den Blick über die gesamte Sächsische Schweiz ermöglicht.
Die fast zehn Hektar umfassende Anlage bietet neben den monumentalen Bauwerken und interessanten Ausstellungen jede Menge lauschige Plätze zum romantischen verweilen zu zweit an. Dort lässt sich die Natur in vollen Zügen, weitab der hektischen Zivilisation, bei Kaffee und Kuchen oder einem Eis wie kaum anderswo genießen.
Auf dem Platz vor der Festung, umringt von Weinkeller und Brunnenhaus, ist die Sonnenterrasse des ehemaligen Offizierskasinos der schönste Ort, um sich bei regionalen Köstlichkeiten verwöhnen zu lassen oder einfach nur ein erfrischendes nach einer ausgiebigen Wanderung zu genießen. Dazu versüßt an manchen Tagen die Festungsbäckerei mit ihrem Duft von frischem Gebäck aus dem Holzbackofen und Kaffee aus der Rösterei die Luft der mittelalterlichen Wehranlage.
Neigt man den Blick über die Festungsmauer heraus, erhebt sich als weiteres Ziel eines ausgiebigen Wandertages der Lilienstein von dessen Aussicht sich die Festung in ihrer gesamten majestätischen Anmut zeigt.
Zum Ausklingen des Tages empfiehlt sich der Besuch des Erlebnisrestaurants „In den Kasematten“. Hier untermalt der Wirt den Abend mit der einen oder anderen Anekdote aus den vergangenen Jahrhunderten der Burggeschichte, bevor es dann zurück zum Hotel Dresden geht.
Für die An- und Abreise zur Burg bietet sich in Erster Linie der Weg mit dem Auto über die B 172 an, über die Königstein von Dresden aus in einer guten halben Stunde zu erreichen ist. Aber auch mit dem Zug oder diversen Reisebussen ist die Schaffensstätte von Böttcher, dem „Erfinder“ des Meißner Porzellans, der hier seinerzeit von August dem Starken bis zu seinem Tod inhaftiert wurde, bequem zu erreichen.
Autor: Gabi Schöne - gabriele-schoene@gmx.de
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