Wiesbaden ist Hessens Hauptstadt und hat heute etwa 280.000 Einwohner. Wiesbaden grenzt an der südlichen Seite an den Rhein, an der östlichen Seite an den Main, im Norden befindet sich der Taunus und zum Westen hin liegt der Rheingau.
Die Thermalquellen der Stadt machten sie schon zu römischen Zeiten zu einem beliebten Badeort. Im Jahr 77 nach Christus wurde die Siedlung das erste mal schriftlich beschrieben. Der Biograf Karl des Großen erwähnte um 830 n. Chr. das erste Mal den Namen Wisibada (das Bad in den Wiesen).
Im Lauf der Zeit erlebte Wiesbaden viele Regierungen und Mächte. Eine der mächtigsten und Eindruck hinterlassenden Familien waren die Nassauer Grafen, die 1170 in Reichsbesitz der Stadt kamen.
Trotz vieler Kriege hatte Wiesbaden nie größeren Schaden genommen. Nur rund 30% der Gebäude wurden in den Weltkriegen zerstört. Was zur Folge hat, dass Wiesbaden noch heute ein einheitliches Gebäude- und Stadtbild hat.
Im 19. Jahrhundert erlebte Wiesbaden ihre Blütezeit als Kur- und Kongressstadt. Kaiser Wilhelm II besuchte regelmäßig die schöne Kulturstadt, und mit ihm wichtige Adelige, Künstler und Geschäftsleute. In dieser Zeit wurde das Hessische Staatstheater und das Wiesbadener Kurhaus erbaut. Viele weitere Gebäude im alten Stadtkern entstanden in dieser Zeit.
Im Jahr 1949 wurde Wiesbaden zur Landeshauptstadt Hessens ernannt. In den 1950er Jahren wurden dann das Bundeskriminalamt und das statistische Bundesamt in Wiesbaden angesiedelt.
Es gibt 26 Thermalquellen in der Stadt, die mit einer Ergiebigkeit von etwa 2 Millionen Litern am Tag, Wiesbaden zum ergiebigsten deutschen Kurort machen.
Einige Thermalbäder sind öffentlich, so wie zum Beispiel die Kaiser-Friedrich-Therme oder auch das Thermalbad. Einige weitere Thermalbäder lassen sich in privaten Hotels wieder finden (zum Beispiel: schwarzer Bock, Nassauer Hof, Badehaus Rose).
Wiesbaden bietet darüber hinaus zahlreiche Sehenswürdigkeiten und kulturelle Aktivitätsmöglichkeiten. Viele Festivals finden jährlich statt, darunter Fimlfestivals, Strassenfestivals und Theaterfestivals.























