Sonntag, 24. Juni 2007

Ungarn - Kuren und Wellness

Ungarn, das Land der Thermalquellen und Thermalbäder. Das Land in der pannonischen Tiefebene, ist außerordentlich reich an Kurorten mit internationalem Ruf. In Ungarn gibt es 1.100 genutzte Quellen und 450 Thermalbäder. Die Bäderkultur entwickelte sich schon in der Römerzeit - teilweise sind die Ruinen und Thermen noch heute in Budapest, in Öbuda und Aquincum zu sehen. Weiter entwickelt und gepflegt wurde Sie dann im Mittelalter. Die Türken bauten während Ihrer Herrschaft in Ungarn die prächtige Bäder, die teilweise heut e noch in Betrieb sind.

Die jahrhundertelange Tradition wird heute in Kur- und Wellnesshotels mit modernsten Therapieabteilung und erholsamen Badelandschaften fortgeführt.

Der berühmteste Kurort Ungarns ist zweifellos Heviz, mit dem einzigen natürlichen Thermalsee in Europa. Heviz liegt nur 6 km vom Plattensee / Balaton und ca. 80 km von der österreichischen und ungarischen Grenze entfernt. Heviz verfügt über eine Vielzahl excellenter Hotels, die in den letzten Jahren nach der Wende aufwenndig modernisiert wurden und excellente Kurabteilungen und über schön gestaltete SPA-Bereiche verfügen. Beispielhaft hierfür das Hotel Carbona, ein ehemaliges Erholungszentrum für die ungarischen Bergarbeiter ist heute eines der schönsten und modernsten Hotels in Heviz.

Die ungarische Metropole Budapest, auch als Paris des Ostens bekannt, empfängt jedes Jahr hunderttausende Budapestbesucher, einige davon nutzen die Metropole Budapest auch als Kurort, denn Budapest ist die einzige europäische Hauptstadt in der man Kuren und Wellnessurlaub mit einer Städtereise verbinden kann. Ihren Kur- und Wellnessurlaub verbringen Sie zum Beispiel auf der Margaetheninsel, eine autofreie Naturinsel auf der Donau, im Herzen von Budapest. Auf der Margaretheninsel befinden sich zwei erst 2004 komplett modernisierte Wellnesshotels: das Grand Hotel und das Thermal Hotel.

Ein weiteres Highlight ungarischer Bädertradition ist das ostungarische Hajduszoboszlo, inmitten der Puszta, ca. 18 km von der Stadt Debrecen entfernt, finden Erholungssuchende nicht nur Entspannung, sondern auch Rheumakranke Linderung Ihrer Beschwerden. 1925 begann man hier nach Erdöl zu bohren, das dabei entdeckte Thermalwasser gab der Stadt eine völlig neue Entwicklung. Es entwickelte sich ein Bade- und Kurort, der sich in seiner kaum 70 jährigen Geschichte in ganz Europa einen Namen aufbaute.

Neben diesen berühmten ungarischen Kurorten, gibt es auch eine Reihe von Orten die nicht so im Rampenlicht stehen, aber dennoch nicht minder an Kurqualität und Wellnessleistung erbringen, dies in einem oft gemütlichem Umfeld, so zum Beispiel Tihany am Plattensee, Harkany in Südungarn, die Kurorte Bük, Sarvar und Zalakaros in Westungarn, Eger und Lillafüred in Nordungarn und eine Vielzahl mehr.

In Ungarn gibt es ein altes Sprichwort: Bohrt man ein Loch in den Boden, kommt Thermalwasser heraus.