Reiseberichte weltweit

Karneval „Roi des Mascarades“

Februar 27th, 2009

Karneval in NizzaKarneval „Roi des Mascarades“ vom 13 Februar bis 01 März 2009 in Nizza Cote d’Azur

Das Thema für 2009 erinnert an die Kunst des Verbergens in all ihren Bedeutungen: Gewiss an das Tragen einer Maske wie auch an die Veränderung des eigenen Äußeren, an die Selbstinszenierung, kurz gesagt an die Kunst der Täuschung. Am Anfang des Karnevals wird Die Ankunft des Königs stattfinden. Am letzten Abend defiliert der König traditionsgemäß mit seiner Eskorte allein, bevor er auf einem Scheiterhaufen im Meer oder manchmal auch am Strand verbrannt wird. So habe ich es selbst als Kind dort erlebt. Die Flaniermeile am Strand, die Promenade des Anglais, ist Schauplatz der Blumenschlacht “Bataille de Fleurs”, deren Festwagen von Innovation, Energie, Lebhaftigkeit und Musik aller Stilrichtungen zeugen.

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Ein Karneval für die ganze Familie in Nizza, aber auch in Menton

Erleben Sie Karneval anders, ein Karneval für Familie, wo entspannt mit Kindern gefeiert wird. Besuchen Sie auch in Menton “La Fete du Citron”. Die “Fête du Citron”(Zitronenfest) , welche vom 13. Februar bis zum 04. März 2009 in Menton stattfinden wird, hat beschlossen, zu ihrem 75. Jahrestag die Inseln der Welt einzuladen. Sowohl die - ausschließlich aus Zitrusfrüchten bestehenden - gigantischen Motive, die in den Bioves-Gärten auf Blumenteppichen ruhen, als auch die mit Orangen und Zitronen geschmückten Festwagen (”Korso der goldenen Frucht”), die sich während den zweiwöchigen Festlichkeiten am Meer entlang bewegen werden, finden ihre Inspiration in der Kultur dieser Länder. Die “Fête du Citron” (Zitronenfest) , ein weltweit einzigartiges Ereignis, zieht Jahr für Jahr über 230 000 Besucher in ihren Bann. Sie ist nach dem Karneval von Nizza und vor dem Grand Prix der Formel 1 in Monaco das wichtigste Event an der Côte d’Azur.

Sport und Urlaub in Südfrankreich

Juni 8th, 2007

Denkt man an Südfrankreich, denkt man meist nur an das Mittelmeer. Aber Südfrankreich hat noch einiges mehr zu bieten. Südfrankreich besteht aus den Regionen Montpellier, Avignon, die südlichen Alpen, Provence, Camargue, Provence-Marseilles und die Französische Riviera. Bizarr und wunderschön ist die natürliche Grenze zwischen Frankreich, Spanien und Andorra – die Pyrenäen.

Entlang der Grenze erstreckt sich der Nationalpark Pyrenäen und steht man dort auf dem höchsten Punkt der französischen Pyrenäen, dem Vignemale-Massiv, hat man einen faszinierenden Überlick sowohl über das Meer als auch über die Berge bis tief nach Spanien rein.
Wer den anstrengenden Aufstieg vermeiden will sollte die kleine Eisenbahn nutzen. In ca. einer halben Stunde hat man das Ziel erreicht.
Sind Sie gut im Mountainbiken? Hier sieht man sehr häufig wie Radfahrer scheinbar mühelos die hohen Berge erklimmen. In Europas größtem Flussdelta liegt die Camargue – zwischen den beiden Mündungsarmen der Rhône. Ganz besonders bekannt ist diese Gegend auch durch die weltweit berühmten weißen Camargue-Pferde. Diese Wildpferdart kommt nur hier vor. Die ebenfalls bekannten Camargue-Stiere kommen für die zum Glück größtenteils unblutigen Stierkämpfe in die Arenen der Provence – aber auch als Spezialität der provenzalischen Küche auf den Tisch. Damit wären wir auch schon bei der 2. sehr berühmten und wunderschönen Region: die Provence.

Van Gogh, Picasso, Cézanne und und und …. nicht umsonst waren diese berühmten Maler Liebhaber der Provence. Nirgendwo ist die Landschaft so licht-, farben- und geruchsdurchflutet wie in der Provence. Und jedes Mal ist es anders. Cézanne z.B. hat mehr als 200 einen bestimmten Punkt („Montagne Ste Victoire“) gemalt und immer wieder gab es neue Eindrücke. Sie kennen sicher das Sprichwort „…Leben wie Gott in Frankreich….“. Genau das trifft wohl auf die Provence zu. Die Küche der Provence verfeinert mit den unübertroffenen Kräutern der Provence, der Wein, die Sonnenuntergänge und die geschäftige Gelassenheit der Franzosen gerade hier – das muß der Verfasser des Sprichworts gemeint haben.

Zu den sehenswerten Städten und Dörfern in der Provence gehören vor allen Dingen die Stadt der Päpste – Avignon, mit dem pulsierenden Leben rund um den imposanten Papstpalast in der wunderschönen Altstadt.
Dann die Universitätsstadt Aix en Provence. Alte Gassen, Kultur- und Musikfestivals, studentisches Treiben, Museen – all das gehört zu dieser Stadt, in der Cézanne gelebt hat. Zu den besonders zauberhaften Dörfern gehört:

Grasse – gilt als Hauptstadt des Parfüms
Eze – eine mittelalterliche Stadt aus dem 11. Jahrhundert
Valbonne – ein zauberhaftes Dorf aus dem 16. Jahrhundert
Auribeau – ein Blumendorf Gourdon – mit einer Burganlage aus dem 13. Jahrhundert und einem faszinierenden Panoramablick über die Schluchten des Loup.

Aber vergessen Sie nicht die richtig berühmten Städte Südfrankreichs.

Nizza – mit dem jährlich stattfindenden Karneval und Blumenkorso.
Cannes – vor allem durch die Internationalen Filmfestspiele im Mai eines jeden Jahres bekannt.
Marseilles – die zweitgrößte Stadt Frankreichs um dessen Hafen sich schaurig schöne alte und neue Geschichten drehen.
Monaco – Fürstentum und Stadtstaat umschlossen von Frankreich an der Mittelmeerküste. Bekannt als Wohnsitz der Reichen und Schönen und durch die Geschichten um die Fürstenfamilie. Aber nichts desto trotz faszinierend.

Zum Schluss noch ein Blick auf eine kleine Ortschaft in Bergen:

Tende - Hier gibt es einen Übergang zwischen Italien und Frankreich hoch oben in den Alpen – den Colle di Tenda. Aber Vorsicht – die Abfahrt im Süden ist nicht ohne. 48 dicht übereinander liegende Kehren und eine nicht asphaltierte Strasse machen das Befahren nicht gerade einfach, aber spektakulär. Sie sehen, Südfrankreich hat einiges zu bieten und hier ist nur wenig davon erwähnt. Machen Sie sich auf den Weg – vielleicht sogar auf den Jakobsweg, der auch teilweise durch Südfrankreich verläuft?

Mehr Infos finden Sie in der Cote d’Azur Zeitung


Kulturtipp Nizza

April 24th, 2007

Die Hafenstadt Nizza ist nicht nur der Hauptanziehungspunkt und führende Ferienort an der Französischen Riviera, die Stadt ist auch ein sehr geschichtsträchtiger Ort mit einer Fülle attraktiver Sehenswürdigkeiten. Höhepunkt barocker Sakralbaukunst und Teil des Pflichtprogramms des Nizza Besuchs ist die anmutige Cathedrale Orthodoxe Russe Saint-Nicolas, ein nationales Monument welches sich auch in St Petersburg nicht zu verstecken bräuchte; weiterhin die Eglise Saint-Jacques, die klassische Cathedrale Sainte-Réparate und die Eglise Sainte Jeanne d’Arc. Letztere ist der französischen Nationalheldin Jeanne d’Arc gewidmet. Aufgrund ihrer weißen Farbgebung und dem gewölbten hohen Dach hat sie den Beinamen ‘the meringue’ (nach Baiser bzw. Schaumgebäck). Selbst heute noch ist sie ein wahrer Streitpunkt für die Niçoise. Von vielen Einwohnern der Stadt einfach nur als hässlich angesehen liefert sie dennoch ein ausgezeichnetes Beispiel der art nouveau und ist ebenfalls Teil des Pflichtprogramms.

Ein weiterer großartiger Platz für einen Besuch ist das Le Château. Es hat sich von einem Befestigungsbau zum öffentlichen Park entwickelt und bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt. Das Schloss welches sich einst an den Berghang schmiegte besteht jedoch nicht mehr. Ein geschmackvoller grüner Park, römische Ruinen und ein kleiner Wasserfall runden den Besuch ab. Trotz öffentlichen Zugangs und kultureller Tiefe geht es letztendlich wohl doch nur um sehen und gesehen werden. So zum Beispiel das Musée des Beaux-Arts Jules Chéret, es befindet sich in dem ehemals privaten Herrenhaus einer ukrainischen Prinzessin und zeigt die Opulenz und Würde die für Nizza so typisch ist.

Darüber hinaus sehr empfehlenswerte Museen und Galerien sind das das Naval Museum, das Natural History Museum und die Galerie des Ponchettes. Urlauber die im eigenen Auto oder mit einem Mietwagen Nizza und die Côte d’Azur erkunden möchten, sollten im sommerlichen Stadtverkehr Nizzas ausreichend Fahrzeit einplanen.

Autor: Jens Böhm eMietwagen - jensboehm [ at ] traveljigsaw [ dot ] com

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