Reiseberichte weltweit

Urlaub in der Toskana - Einmal nach Lucca reisen

April 6th, 2012

Lucca ist eine traumhafte Stadt in der Toskana und Ziel vieler deutscher Urlauber. Die Stadt ist in einem Tal gelegen, durch das der Fluss Serchio fließt. Pisa liegt nördlich von Lucca und ist für einen Abstecher gut zu erreichen. Urlaub in einer Villa ist in dieser Stadt ein Traum.

Das Wahrzeichen der Stadt sind die Befestigungsanlagen, die relativ gut erhalten sind und sehr imposant wirken. Die Anlage hat insgesamt vier Tore und ist überwiegend mit Bäumen bepflanzt. Der Stadtkern erinnert an ein verschlafenes Städtchen aus dem Mittelalter. Man hat das Gefühl als ob die Zeit stehen geblieben wäre, so sehr hat sich Lucca seinen Charme erhalten. Von den Wällen aus hat man einen gigantischen Ausblick auf das Umland und kann tolle Landschaftsaufnahmen machen. Touristen sind besonders von den vielen kleinen verschnörkelten Gassen beeindruckt, die bei großer Hitze auch angenehmen Schatten spenden. Bekannt ist Lucca auch für seinen wohlschmeckenden Kastanienkuchen, der Castagnaccio genannt wird und in vielen Cafés angeboten wird. Zumindest einmal sollte man diesen probiert haben bevor man abreist. Die Geschichte der Stadt reicht zurück bis zu den Etruskern und selbst Caesar habe hier Halt gemacht um das Triumvirat abzuschließen. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählt der Duomo San Martino. Es gibt nur wenige Kirchen in der Toskana, die so eine Augenweide und dennoch von hohem Alter sind. Beim Betreten wird man aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Fresken und Verzierungen an den Wänden beeindrucken selbst Kirchenkenner. Ebenfalls sehr interessant ist das Grabmal des Ilaria del Carretto, welches sich ebenfalls im Dom befindet. Die ganze Stadt ist generell sehr mittelalterlich und beheimatet eine ganze Reihe von Kunstschätzen aus dieser Zeit. Geschichtlich Interessierte kommen hier voll auf ihre Kosten. Auch Shopping im Urlaub kommt in Lucca nicht zu kurz. Wie überall in Italien kann man sich in einer der zahlreichen Boutiquen mit der neuesten italienischen Mode einkleiden. Der Vorteil ist, dass es meist viel günstiger als in Deutschland ist. Ein Grund dafür mag sein, dass viele Designer in Italien angesiedelt sind. Am angenehmsten ist es sich von Deutschland aus eine Villa in der Stadt zu mieten, da man dadurch viel flexibler als bei einem Pauschalurlaub ist. Die Villa muss auch nicht teuer sein, es gibt Angebote für jeden Geldbeutel.

Fazit: Toskana an sich ist schon ein idealer Ort um Urlaub zu machen. In dieser Stadt wird es aber zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ein Besuch in Cinque Terre

Juni 10th, 2008

Die fünf kleinen Dörfer entlang der Küste zwischen Genua und der Toskana sind zu einem der beliebtesten Anlaufspunkte für Touristen aus der ganzen Welt geworden. Die Dörfer, von denen wir sprechen, waren über Jahrhunderte hinweg zwischen Felsen und Bergen von der restlichen Welt isoliert. Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore liegen auf steilen, majestätisch emporragenden Hügeln und bieten mit ihren Weinbergen, Eselpfaden und den bunten übereinandergebauten Häuschen einen wahrhaft spektakulären Anblick. Die Dörfer sind Teil des Nationalparks “Cinque Terre”.

Um den Nationalpark und die fünf Länder so gut wie möglich zu erkunden, ist es lohnend für den Besuch 3-4 Tage einzuplanen. Die besten Monate für einen Tripp nach Cinque Terre sind Mai und September. Im Juli und August sollte man die Cinque Terre wegen Überfüllung und auch wegen Hitze meiden. Es gibt zwei Möglichkeiten, um die fünf Länder zu erkunden. Von Viareggio geht mehrmals die Woche ein kleines Schiff nach Cinque Terre. Das Schiff hält aber nur für einige Stunden und dann fährt es schon wieder zurück. Lohnenswerter und weniger einengend ist der Besuch mit dem Zug bis zur Haltestelle nach Monterrosso. Allein schon die Ankunft am Bahnhof ist einmalig. Man steigt aus dem Zug aus und steht direkt über dem Meer und bei hohem Wellengang kann es passieren, daß man ein paar Wasserspritzer abkriegt. Bei Monterosso bildet die Via dell’Amore (die Straße der Liebe) den Beginn des Nationalparks Cinque Terre. Am Anfang der Via ist der Gang sehr mühelos, doch je weiter man fortschreitet um so erschwerlicher wird der Marsch. Über Stock und Stein, steilen Treppen und abenteuerlichen Pfaden gelangt man zu den fünf Dörfern. Festes Schuhwerk und ein Gehstock sind unabdinglich. Doch die herrlichen Ausblicke und traumhaften Kulissen sind jede Mühe wert. Zwischen bunten Hausfassaden, dunklen Treppenwegen, Fischerbooten, meterhohen Agaven, Pinien und Ölbäumen herrscht eine nahezu geheimnissvolle Atmosphäre und man wird bei jedem Schritt neugieriger auf das, was der nächste Ausblick zu bieten hat. Über versteckte und schweißtreibende Pfade, vorbei an den üppigsten Weinstraßen gelangt man nach und nach zu den Dörfern, wo sich die bunten Häuschen pittoresk die Steilhänge herunterdrängen. Jedes Dorf ist einzigartig und ein Erlebnis für sich und am Ende dieses abenteurlichen Marsches wird jeder sagen: „ Hübscher geht’s kaum noch”.

Cinque Terre erleben

Bei einem Besuch in Cinque Terre sollte man es sich nicht entgehen lassen, die köstlichen Fischgerichte zusammen mit einem Glas Wein zu kosten. Wie bereits angedeutet, ist es besser für den Besuch zumindest ein paar Tage einzuplanen um diese einmalige Gegend, die sogar von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt wurde, bis ins Detail genießen zu können. Vorsicht ist allerdings bei der Wahl der Unterkunft geboten. Man sollte sich hierbei auf vertrauliche Quellen beziehen um böse Überraschungen zu vermeiden. Aufgrund des hohen Andrangs hat man mittlerweile keine Skrupel mehr, auch schmudelige, besenkammerartige Zimmer zu hohen Preisen zu vermieten.

Übernachten in Cinque Terre

Autor: Agathe Freudenstein - agathe@elib.org

Die toskanische Küstenstadt Viareggio

April 15th, 2008

Die pulsierende italienische Küstenstadt Viareggio an der toskanischen Riviera ist ein beliebter Urlaubsort und zählt aufgrund seiner historischen Gebäude im Jugendstil und Fin de Siècle und des alljährlichen bunten Karnevaltreibens zu einem der traditionellsten und beliebtesten Orte am toskanischen Küstenstreifen. Der weite Sandstrand, die mit Palmen gesäumte Strandpromenade, die Strandbars und Meerrestaurants mit kulinarischen Köstlichkeiten der Region, die exklusiven Boutiquen und das aufregende Nachtleben, all das machen Viareggio zu einem ausgesprochen beliebten Ferienort. Der Yachthafen der Stadt, der alljährlich nicht nur anlässlich der Regatta Viareggio-Bastia von vielen Segelinteressierten aufgesucht wird, ist jedenfalls auch einen Besuch wert, zählt er doch zu einem der schönsten des Mittelmeeres und die beeindruckende angeschlossene Werft kann sich rühmen, die zweitgrößte der Welt zu sein.

Vor allem bei jungen Leuten ist die pulsierende Stadt aufgrund seiner Lebendigkeit beliebt, doch auch Personen, die es ruhiger lieben, finden hier ihre ideale Bedingungen für ihren Strandurlaub: die nahe gelegenen kunsthistorisch bedeutenden Städte Lucca, Pisa und Viareggio sind schnell und bequem mit dem Auto oder Zug erreichbar, die Umgebung bietet eine Vielzahl an Sportmöglichkeiten – seien es nun Wasseraktivitäten oder Wandern und im Winter Skifahren in den nahegelegenen Bergen -, und am Abend laden die unzähligen Restaurants zum Genießen der mediterranen Köstlichkeiten ein.

In den Sommermonaten bietet das lokale Touristenbüro zahlreiche Ausflüge und Exkursionen für Feriengäste, die lieber an organisierten Aktivitäten teilnehmen, an und vor allem in dieser Zeit nützen manche Urlauber ihren Aufenthalt auch dazu, die italienische Sprache zu lernen oder ihre Italienischkenntnisse an einer der örtlichen Sprachschulen aufzubessern.

Trotz der kunsthistorischen und geschichtlichen Bedeutung der gesamten Region ist Viareggio mit Gewissheit eher ein idealer Urlaubsort für Personen, die das Meer, die Sonne und den Strand lieben, ein aufregendes Nachtleben genießen oder sportlichen Aktivitäten nachgehen möchten, dennoch werden auch Urlauber, die ein kulturelles Besichtigungsprogramm schätzen und als Ausgangspunkt für ihre Exkursionen einen am Meer gelegenen Ort wählen möchten, Viareggio als Urlaubsort schätzen lernen.

Autor: Giovanni Poggi - info@centropuccini.it

Siena in der Toskana

November 17th, 2007

Siena in der Toskana ist die einzige nahezu perfekt in ihrer gotischen gestalt erhaltene Stadt in Italien. Hippolyte Taim vertsieg sich 1866 sogar in der Aussage, Siena als das Pompeji des Mittelalters zu bezeichnen. In den Urlaubsprospekten wird die Stadt in der Toskana auch gerne mit Titeln wie „Mittelalter pur“ oder „Gotik auf Hügeln“ beworben. Aber dies ist erst seit einigen Jahren der Fall. Siena lag im 20. Jahrhundert lange im Schatten der weitaus berühmteren Nachbarin Florenz. Das war aber in den vergangenen Jahrhunderten nicht immer so. Im Mittelalter kämpften beide Städte sogar um die Vorherrschaft in der Toskana.

Beides waren reiche Handelsstädte: Der Reichtum von Florenz gründete auf Seide und Wolle, der von Siena auf getreide und Bodenschätze. 1260 metzelten sich Florentiner und Sieneaner in der blutigsten Schlacht des italienischen Mittelalters. Siena ging dabei als Sieger hervor, konnte aber den Triumpf nicht ausspielen, zu hoch waren die eigenen Verluste.

Die Blütezeit Sienas fällt in das Hochmittelalter, zur Zeit des Rats der Neun (1287 - 1355) war der Adel von den Schaltstellen der Macht ausgeschlossen. Doch diese wenigen Jahrzehnte prägten das Gesicht der Stadt: Marktplatz, Rathaus, die Strassenzüge und Durchgänge entstanden alle in dieser kurzen Zeitspanne.

1355 stürzte der Adel mit Hilfe der Handwerkerschaft den Rat der Neun. 1530 rückte Kaiser Karl V. mit Unterstützung der Medici in die Stadt ein. Die Sineaner vertrieben zwar kurz darauf den Statthalter, fünf Jahre später war es mit der unabhängigkeit endgültig vorbei: Die letzten verbliebenen 8.000 Einwohner Sienas mussten sich 1535 den Truppen des Medici Papstes Cosimo I. ergeben. 1865 war Siena die erste Stadt in der Toskana, die sich per Volksentscheid dem neuen intalienischen Königreich anschloss.

Für Urlaubsgäste ist Siena kein billiges Pflaster. Gerade bei einem Aufenthalt über ein paar tage kann man sich für den Preis eines Hotelzimmers auch gleich eine luxuriöse Villa in der Toskana mieten.

Kurz-Trip nach Italien

November 8th, 2007

Immer wenn sich das Jahr zur Ferien- oder auch Urlaubszeit bekennt, und man ans Reisen denkt, kommen die selben Fragen auf: Wohin soll die Reise gehen, wie soll die Reise stattfinden, und wieviel soll man dafür ausgeben…

Gerade wenn in Deutschland die kälter werdende Jahreszeit beginnt, sind wärmere Regionen beliebte Reiseziele. Daher ist es eine naheliegende Idee, Italien einen Besuch abzustatten. Italien liegt auf der Apennin-Halbinsel, die an die Form eines Stiefels erinnert. Mit den bekannten Hauptstädten wie Rom oder Venedig hat man schon einmal zwei potentielle Destinationen.
Dann gilt es zu wählen, ob man evtl. das Nützliche mit dem Angenehmen verbindet und eine Sprachreise antritt, um einen schon begonnenen Fremdsprachenkurs zu vertiefen. Oder ist man eher der Abenteurer und will seinen Aufenthalt mit Camping und bspw. einem Wanderurlaub bestreiten?

Eine etwas gediegenere Art des Verweilens ist natürlich das Anmieten einer Ferienwohnung oder buchen eines Hotelzimmers bzw. einer Pension. Hier gibt es dann nur noch die Entscheidung, ob Halb- oder Vollpension sowie die Anzahl der Sterne. Es gibt auch spezielle Familienurlaube mit Kinderbetreuung.
Verschiedene Veranstaltungsmöglichkeiten sind geboten, z.B. Kunst-Ausstellungen, oder man kann die großartige und alte Architektur im ganzen Land bewundern. Daneben ist das Shoppen nach Herzenslust im Mode- und Designerartikel-Land Italien natürlich kein Problem. Da Italien am Mittelmeer liegt, bietet sich aber auch ein Segeltörn, z.B. zur bekannten Insel Elba, an. Ansonsten können Wasserfreunde natürlich auch den - aufgrund seiner Beliebtheit als “das” Reiseziel der Deutschen - inzwischen nahezu komplett eingedeutschten Gardasee oder doch lieber den vom Tourismus ein klein wenig mehr verschont gebliebenen Lago Maggiore befahren.

Die mediterrane Küche des Landes bietet neben den Nationalgerichten Pizza und Pasta für jeden Geschmack das Richtige. Neben Spaghetti und Salaten mit Meeresfrüchten gibt es noch die allseits beliebten Antipasti (italienische Bezeichnung für Vorspeisen). Sie ist aber vor allem eine Küche des Volkes, also einfach, orientiert sich an regional angebauten Lebensmitteln und das Mahl wird traditionell in 3 Gängen serviert. Wichtige Exportgüter sind Mozzarella, Pesto, Olivenöl sowie verschiedenste Kräuter.

Das Großherzogtum Toskana, das hierzulande meist mit der trockenen Region gleichgesetzt wird, besteht aus einer Fläche von ca. 23000 Quadratkilometern und gilt ebenfalls als beliebter und oft angesteuerter Ort. Seine Hauptstadt Florenz liegt im Norden, aber auch Pisa mit seinem Wahrzeichen, dem Schiefen Turm, ist dort zu finden.
Die hügelreiche Landschaft mit seinen vielen Pinien und Olivenbäumen eignet sich auch wunderbar zum Weinanbau, weshalb beispielsweise im Chianti-Gebiet als gleichzeitiger Namensgeber auch der berühmte und beliebte Wein seinen Ursprung hat.

Wem das noch nicht genug Natur ist, kann sich freilich noch den Vesuv oder den Ätna ansehen. Höchster Gipfel Italiens ist allerdings der Mont Blanc de Courmayeur mit ca. 4748 Metern. Neben den bisher genannten Städten sind weitere bedeutende Mailand, Neapel und Palermo.

Autor: Thorsten Schrammer - thorschdn -@- web.de

Urlaub in Italien

April 4th, 2007

Seit es Reisen im modernen Sinne gibt, zog es Deutsche in den Süden. Die “Italiensehnsucht” trieb schon Reisende wie Goethe oder Seume um, und lange Zeit gehörte ein Aufenthalt in Italien zu den Höhepunkten einer jeden Bildungsreise.
Hier kommen Touristen mit unterschiedlichsten Interessen auf ihre Kosten - Geschichts- und Architekturinteressierten, Musikliebhaber, Mittelalter-Fans, Öko-Camper, Badeurlauber und Feinschmecker.
Das Land wurde im 19. Jahrhundert im Risorgimento geeint, weist aber noch heute große regionale Unterschiede auf. Der reiche Norden mit florierender Industrie steht einem eher agrarisch geprägten, weit ärmeren Süden gegenüber - dem Mezzogiorno.
Neben Touristenstädten wie Florenz, Venedig, Rom und Neapel und ganzen touristisch geprägten Regionen wie der Amalfi-Küste, Capri und Ischia, der Toskana oder Teilen der Adria-Küste finden sich zahlreiche noch ganz ursprüngliche, wenngleich gut erschlossene Orte und Landschaften, die eine Reise nach Italien unbedingt lohnen.
Apulien, der Hacken vom italienischen Stiefel, gehört dazu. Spezialitäten wie ein schwerer, körperreicher Rotwein, Zitrusfrüchte und Gemüse locken ebenso wie Felsenstädte, die bis ins Meer ragen und die Nähe Griechenlands und Afrikas spüren lassen.
Auch die Regionen Marken und Umbrien sind zu entdecken. Das teilweise wilde und raue Binnenland ist weniger sanft als die Toskana und weniger pittoresk als Venedig - aber wen kümmert das, wenn sich dort Städte finden wie Urbino oder Gubbio, Perugia oder Orvieto?
Inzwischen bieten zahlreiche Billigfluglinien ganzjährig Verbindungen in nahezu alle Regionen Italiens an, hinzu kommen Linienflüge, Zugverbindungen, Bus- und Schiffsreisen. Selbstverständlich kann man auch im eigenen Wagen anreisen - zu erwägen ist allerdings eine bequemere Lösung mit einem Mietwagen vor Ort. Unterkünfte gibt es in jeder Preislage und für nahezu jeden Sonderwunsch (ökologisch, auf Wellness spezialisiert, für Anhänger der Slow-Food-Bewegung, für Architekturliebhaber…).

Zusammengefasst: Man nehme sich nicht zuviel auf einmal vor, beachte die eigene Leistungsfähigkeit und kehre lieber einmal mehr zurück. Italien ist nichts zum “Abarbeiten”, sondern ein Land zum Genießen und für ein Wiedersehen.

Die “ewige Stadt” Rom

Dezember 12th, 2006

Italien von einer seiner schönsten Seiten - die “ewige Stadt ” Rom in der Region Latium

Die italienische Hauptstadt Rom in der mittelitalienischen Region Latium (Italienisch: Lazio) ist mit ihren ca. drei Millionen Einwohnern die größte und wichtigste italienische Stadt. Sie hat eine lange, faszinierende Geschichte, die bis in die Antike reicht, ist ausgesprochen vielfältig, hat einen ganz besonderen Charme und viel Flair. Wo gibt es schon einen selbständigen Staat innerhalb einer Stadt? Der unabhängige Staat der Vatikanstadt, in dem der Pabst seinen Sitz hat, ist eine absolute Monarchie und eine Enklave innerhalb Roms. Und ein beeindruckender kleiner Mikrokosmos mit ganz eigenen Gesetzen. Zudem ist Rom Verwaltungssitz der Region Latium, der Provinz Rom und Sitz mehrerer UN-Organisationen. Im Jahr 1980 wurden darüber hinaus die wundervolle Altstadt, der imposante Petersdom und die beeindruckende Vatikanstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Wer Urlaub in der Region Latium macht, will selbstverständlich auch die “ewige Stadt” Rom live erleben, den Petersdom und das Kolosseum besuchen und das imposante Pantheon bestaunen. Unter dem gigantischen Kuppelbau liegt neben italienischen Königen beispielsweise auch der Maler Raffael begraben. Ein weiterer Höhepunkt ist die Spanische Treppe, die schon von vielen weltbekannten Fotomodellen abgeschritten wurde. Wie es dazu kam? Große Modedesigner haben die Spanische Treppe als stimmungsvolle und beliebte Location für ihre Modenschauen entdeckt…

Und last but not least darf bei einem Rom-Besuch natürlich auf keinen Fall der Fontana di Trevi Brunnen auf der List der wichtigen Sehenswürdigkeiten fehlen.

Hier wirft so mancher eine Münze in den Fontana di Trevi Brunnen und erhofft sich auf diese Weise, wie es die legendären Geschichten um diesen Brunnen versprechen, das große Glück. Ein Ritual, das Menschen aus aller Welt praktizieren, wenn sie Rom besuchen.

Nicht nur der Besuchermagnet Rom macht diese Region so besonders. Auch ihre interessante geographische Lage ist beachtenswert.

Sie erstreckt sich von Nordwest nach Südost in etwa um das “Knie” Italiens entlang des Tyrrhenischen Meeres, das einen Teil des Mittelmeers darstellt. Nördlich vom Latium liegen die Regionen Toskana, Umbrien und Marken, östlich die Abruzzen und Molise und südlich Kampanien. Und was gibt es sonst noch Sehenswertes mehr in dieser Region? Die Albaner Berge beispielsweise, die unterschiedlich großen Vulkanseen, von denen der Lago di Vico und der Lago di Bolsena im Dreiländereck Toskana/Umbrien/Latium die größten darstellen, sowie das südliche Latium in Richtung Neapel, wie zum Beispiel das Kloster Monte Cassino, das im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört und danach wieder aufgebaut wurde.

Ob sich der Spruch “Rom sehen, und sterben” für jeden, der diese großartige Stadt einmal besucht hat, bewahrheitet, bleibt ein Geheimnis…

Rom Ferienhaus Urlaub

Autor: Carlotta Maier - carlotta.maier@yahoo.de

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